ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
Renade Sports Performance Lab
Stand 15. Oktober 2026
1 Geltungsbereich und Anbieter
Diese AGB gelten für Verträge mit Dane Julian Löffler, Renade Sports Performance Lab, Donaustraße 9, 76437 Rastatt, Deutschland. Kontakt: info@renadesports.com, Telefon 0176 30345642.
Sie gelten für Leistungsdiagnostik, Körper- und Atemgasanalysen, Personal Training, Trainings- und Ernährungsberatung, individuelle Trainingsplanung, Coaching sowie vereinbarte Analyse-, Betreuungs- und Lab-Nutzungsleistungen. Individuell getroffene Vereinbarungen haben Vorrang. Verbraucherrechte gelten für Personen, die überwiegend zu privaten Zwecken buchen.
2 Leistungen und gesundheitliche Voraussetzungen
Maßgeblich sind die bei Vertragsschluss vereinbarte Leistungsbeschreibung und der vereinbarte Umfang. Die Leistungen dienen der sportlichen Leistungsentwicklung, Gesundheitsförderung und individuellen Beratung. Sie ersetzen keine ärztliche Untersuchung, medizinische Behandlung, Therapie oder Rehabilitation. Ein bestimmter Trainings-, Gesundheits- oder Wettkampferfolg wird nicht geschuldet.
Kunden teilen ihnen bekannte, für die Leistung relevante Erkrankungen, Beschwerden, Verletzungen, Medikamente und sonstige Einschränkungen vor Beginn mit und informieren über relevante Veränderungen. Bei akuten Beschwerden ist die Belastung zu unterbrechen. Bestehen begründete Zweifel an der sicheren Durchführung, kann eine vorherige medizinische Abklärung erforderlich sein. Unsere eigenen Sorgfalts- und Aufklärungspflichten bleiben bestehen.
Die sichere Anpassung einzelner Übungen, Tests oder Belastungen ist zulässig, soweit der vereinbarte Leistungszweck und Umfang gewahrt bleiben. Wesentliche Änderungen des Leistungsumfangs oder des Preises bedürfen einer Vereinbarung. Ist eine vereinbarte Leistung nicht durchführbar, gelten die gesetzlichen Rechte; ein Ersatzangebot muss nicht angenommen werden.
3 Buchung und Vertragsschluss
Die Darstellung unserer Angebote auf der Website ist noch kein verbindliches Vertragsangebot.
Bei kostenpflichtigen Online-Buchungen gibt der Kunde durch Betätigung der eindeutig als zahlungspflichtig gekennzeichneten abschließenden Buchungsschaltfläche ein verbindliches Angebot für die zuvor zusammengefasste Leistung ab. Der Vertrag kommt durch unsere ausdrückliche Buchungsbestätigung zustande. Eine bloße Eingangsbestätigung oder die Mitteilung, dass eine Anfrage geprüft wird, ist keine Annahme.
Bei Buchungen per E-Mail oder Telefon kommt der Vertrag zustande, sobald sich beide Seiten verbindlich über Leistung, Preis und Termin beziehungsweise Leistungsbeginn geeinigt haben. Eine Unterschrift oder vorherige Zahlung ist dafür grundsätzlich nicht erforderlich. Eine ausdrücklich als vorläufig bezeichnete Reservierung ist noch keine kostenpflichtige Buchung.
Ein kostenloses Erstgespräch und eine unverbindliche Coaching-Anfrage begründen keinen kostenpflichtigen Coachingvertrag. Dieser kommt erst durch Annahme eines konkreten Coaching-Angebots zustande.
Vor Abgabe der Vertragserklärung werden diese AGB zugänglich gemacht. Bei Fernabsatzverträgen erhält der Kunde eine Vertragsbestätigung mit den maßgeblichen Vertragsinformationen auf einem dauerhaften Datenträger, in der Regel per E-Mail. Vertragssprache ist Deutsch. Bei Minderjährigen ist die erforderliche Zustimmung der gesetzlichen Vertretung einzuholen.
4 Preise und Zahlung
Es gelten die vor Vertragsschluss vereinbarten Preise. Gegenüber Verbrauchern sind sämtliche Preise Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Zusätzliche Fahrtkosten, externe Studiogebühren oder sonstige Zusatzkosten werden vor der Buchung ausdrücklich vereinbart.
Die verfügbaren Zahlungsarten und der Zahlungszeitpunkt werden bei der Buchung oder im Angebot angegeben. Soweit nichts anderes vereinbart ist, werden Einzelleistungen nach vollständiger Erbringung und Rechnungstellung fällig. Eine Vorauszahlung gilt nur, wenn sie vor Vertragsschluss vereinbart wurde. Für Karten, Pakete und Coaching gilt der jeweilige Zahlungsplan. Gesetzliche Zurückbehaltungs- und Aufrechnungsrechte bleiben unberührt.
5 Coaching und Laufzeiten
Leistungsbeginn, Betreuungsumfang, Laufzeit und Preis ergeben sich aus dem konkreten Coaching-Angebot. Ein Vertragsmonat läuft vom vereinbarten Beginn bis zum Ablauf des Tages vor dem entsprechenden Datum des Folgemonats; fehlt dieses Datum, endet er am letzten Tag des Folgemonats. Ein Vertragsmonat ist nicht mit vier Wochen gleichzusetzen.
Eine Mindestlaufzeit gilt nur, wenn sie vor Vertragsschluss ausdrücklich vereinbart wurde. Sind eine Mindestlaufzeit und eine anschließende Fortsetzung vereinbart, läuft die Betreuung danach auf unbestimmte Zeit weiter. Sie kann mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Mindestlaufzeit und danach jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Die Kündigung darf bereits während der Mindestlaufzeit erklärt werden. Ein nach deren Ablauf verbleibender Teilmonat wird anteilig abgerechnet. Vereinbarte kürzere Kündigungsfristen bleiben bestehen.
Wird ausdrücklich eine feste Gesamtlaufzeit, beispielsweise sechs Monate, vereinbart, endet der Vertrag mit deren Ablauf automatisch. Eine im Angebot zusätzlich eingeräumte ordentliche Kündigungsmöglichkeit bleibt bestehen. Es gibt keine automatische Verlängerung um eine weitere feste Laufzeit.
Ein ausdrücklich als einmaliges Kennenlernangebot mit festem Enddatum gebuchtes Coaching endet ohne Kündigung und wird nicht automatisch zu einem Abonnement.
Kündigungen können in Textform, insbesondere per E-Mail an info@renadesports.com, erfolgen. Gesetzliche Kündigungsrechte, insbesondere aus wichtigem Grund sowie gegebenenfalls nach §§ 627, 628 BGB, werden nicht beschränkt. Allein wegen einer wirksamen außerordentlichen Kündigung wird keine pauschale Straf- oder Entschädigungszahlung erhoben. Die Abrechnung richtet sich nach dem Vertrag und den gesetzlichen Vorschriften.
6 Startleistungen und Widerruf beim Coaching
Im konkreten Coaching-Angebot können Startleistungen, etwa die vollständige Leistungsdiagnostik und die erstmalige individuelle Trainingsplanung, ausdrücklich mit jeweils gesonderter Vergütung vereinbart werden. Preis, Fälligkeit und eine gegebenenfalls vereinbarte Anrechnung auf die Coachingbeiträge müssen vor Vertragsschluss im konkreten Angebot transparent ausgewiesen sein. Diese AGB allein begründen weder eine gesonderte Startvergütung noch eine zusätzliche Zahlungspflicht.
Bei einem wirksamen Widerruf kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz für bis zum Widerruf erbrachte Leistungen anfallen. Ausdrücklich vereinbarte, gesondert zu bezahlende und bereits vollständig erbrachte Startleistungen können dabei berücksichtigt werden. Noch nicht erbrachte Leistungen werden nicht pauschal als erbracht behandelt; eine doppelte Berechnung ist ausgeschlossen.
Der Beginn des Coachings, eine abgeschlossene Diagnostik oder die Übersendung eines Trainingsplans lassen das Widerrufsrecht für den gesamten Coachingvertrag nicht vorzeitig erlöschen. Einzelheiten zum Widerruf und zum gewünschten Leistungsbeginn während der Widerrufsfrist ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung und der dazu abgegebenen Erklärung.
7 Terminabsagen und Ausfall
Ein vereinbarter Termin kann bis spätestens 24 Stunden vor Beginn kostenfrei abgesagt oder nach Verfügbarkeit verschoben werden. Die Absage eines einzelnen Termins beendet keinen laufenden Coachingvertrag.
Bei einer Absage weniger als 24 Stunden vor Beginn kann ein Ausfallhonorar nur verlangt werden, soweit hierfür ein gesetzlicher Anspruch besteht; es ist auf höchstens 50 % des vereinbarten Terminpreises begrenzt. Bei Nichterscheinen ohne Absage ist der Anspruch unter denselben Voraussetzungen auf höchstens 100 % begrenzt. Dies sind Obergrenzen und keine automatisch anfallenden Pauschalen.
Ersparte Aufwendungen sowie eine anderweitige Vergütung des freigewordenen Zeitraums und ein böswillig unterlassener anderweitiger Erwerb werden angerechnet. Dem Kunden bleibt der Nachweis offen, dass kein oder ein geringerer Anspruch besteht. Gesetzliche Rechte bei fehlender Verantwortlichkeit, Widerruf oder wirksamer Kündigung bleiben unberührt.
Bei Karten und Coaching darf ein ausgefallener Termin nur im Umfang eines rechtlich bestehenden Anspruchs verrechnet werden. Es gibt keine zusätzliche doppelte Belastung neben einem bereits dafür einbehaltenen Entgelt. Für rechtzeitig abgesagte, eingeschlossene Termine wird nach Verfügbarkeit ein Ersatztermin innerhalb des vereinbarten Nutzungszeitraums gesucht. Eine Übertragung in spätere Zeiträume bedarf einer Vereinbarung, soweit nicht gesetzliche Ansprüche eine andere Behandlung erfordern.
Von uns abgesagte Termine werden nachgeholt. Ist dies nicht möglich oder nicht zumutbar, gelten die gesetzlichen Erstattungs-, Minderungs- und gegebenenfalls Kündigungsrechte. Erkrankungen oder Verletzungen können eine Anpassung oder vereinbarte Pause rechtfertigen; gesetzliche Rechte werden nicht von einer Kulanzentscheidung abhängig gemacht.
8 Verspätungen
Bei einer vom Kunden zu vertretenden Verspätung kann die Einheit verkürzt werden, wenn der folgende Termin eine Verlängerung nicht zulässt. Der Vergütungsanspruch besteht nur nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften fort; ersparte Aufwendungen und anderweitiger Erwerb werden berücksichtigt. Bei von uns verursachten Verspätungen wird die ausgefallene Leistungszeit nachgeholt oder angemessen erstattet.
9 Gutscheine und Karten
Für entgeltlich erworbene Wertgutscheine sowie 5er- und 10er-Karten gilt die gesetzliche regelmäßige Verjährung. Sie beträgt grundsätzlich drei Jahre und beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Es gibt hierfür keine pauschale Verkürzung auf zwölf Monate. Für konkret datierte Kurse oder ausdrücklich für einen bestimmten Betreuungszeitraum gebuchte Pakete gilt der vor Vertragsschluss vereinbarte Leistungszeitraum.
Wertgutscheine sind grundsätzlich übertragbar. Bei personengebundenen Analysen, Plänen und Betreuungen erfordert ein Wechsel der betreuten Person eine vorherige Vereinbarung. Eine Auszahlung von Wertgutscheinen in Geld ist nicht vereinbart; gesetzliche Erstattungsansprüche, insbesondere bei wirksamem Widerruf, bleiben bestehen. Die vereinbarte gemeinsame Nutzung einer PT-Einheit durch bis zu vier Personen bleibt möglich.
10 Haftung und Nutzung der Unterlagen
Wir haften nach den gesetzlichen Vorschriften. Insbesondere wird die Haftung für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit nicht ausgeschlossen oder beschränkt. Angaben zur Eigenverantwortung oder gesundheitlichen Eignung begründen keinen Haftungsverzicht.
Individuelle Trainings- und Ernährungsunterlagen sind für die persönliche Nutzung des jeweiligen Kunden bestimmt. Gesetzlich erlaubte Nutzungen und die erforderliche Weitergabe etwa an behandelnde Fachpersonen bleiben möglich. Eine kommerzielle Weiterverwertung oder öffentliche Verbreitung bedarf unserer Zustimmung.
11 Widerruf und Datenschutz
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen das gesetzliche Widerrufsrecht zu, soweit keine gesetzliche Ausnahme greift. Die Einzelheiten enthalten die gesonderte Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular. Der Ablauf der Widerrufsfrist beginnt nicht allein durch das Ausfüllen eines Anamnesebogens.
Personenbezogene Daten werden entsprechend der Datenschutzerklärung verarbeitet. Gesundheitsdaten werden auf Grundlage einer gesonderten ausdrücklichen Einwilligung verarbeitet, soweit keine andere gesetzliche Erlaubnis besteht. Die Zustimmung zu diesen AGB ersetzt weder diese Einwilligung noch eine freiwillige Einwilligung in Werbeveröffentlichungen.
12 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Bei Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts anwendbar, soweit gesetzlich vorgesehen. Ein ausschließlicher Gerichtsstand am Unternehmenssitz wird nur vereinbart, wenn der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist und die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften. Die übrigen Bestimmungen bleiben wirksam, soweit gesetzlich vorgesehen.
Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
